Mittwoch, 16. November 2011

MEEEEGAPOST

Mt. Eden Krater
Hello folks...
lang lang ist's her...zwei Wochen um genau zu sein! Tut mir leid, dass ihr so lange warten musstet. Wir (ich und Tobi) waren ziemlich busy in letzter zeit und sind von einem Ort zum nächsten gereist.
Hier jetz also die neuesten Infos und natürlich Bilder :-)

1. Auckland: Ja das meiste von Auckland kannte ich ja schon aber ich musste den Tobi noch vom Flughafen abholen. Naja so konnte ich mir die restlichen Sehenswürdigkeiten von Auckland nochma angucken. Als erstes waren wir auf dem Mount Eden, einem Vulkanhügel mitten in der Stadt. Cooler Ausblick von da oben. Man hat einen 360°-Blick über die Stadt....und die ist echt riesig. Soll ja um die 70km im Durchmesser haben.
Als nächstes gings nach Rangitoto Island, einer der Stadt vorgelagerten Insel mit - wie solls auch anders sein - einem Vulkan drauf. Hier sieht die Landschaft schon ziemlich anders aus! Man läuft durch alte Kauri-Wälder und über endlose Felder mit versteinerter Lava. Auf Dauer wirds allerdings ziemlich eintönig :-D
Das is hier übrigens mit allem so: bei den Neuseeländern is ja alles "awesome" und "amazing"...aber wir wollen mal aufm Teppich bleiben. Sieht echt toll aus aber irgendwann hat man sich auch mal sattgesehen...Und 5 Stunden lang nur immer wieder schwarze Steine und alte Bäume zu sehen is dann eher "awful" als "awesome".
Naja und am letzten Tag waren wir dann noch im Museum. Nichts spektakuläres...etwas über die Maori und natürlich die beiden Weltkriege bei denen sich wider Erwarten sogar die Neuseeländer beteiligt haben. Kommt einem echt komisch vor, wenn man einen Schwarz-Weiß-Film mit Maori-Soldaten aus dem 2. WK sieht, die den Haka aufführen. (Haka = Tanz den man aufführt, wenn man in den Krieg zieht; gehört auch vor jedem Rugby-Spiel der All Blacks zum Programm)













2. New Plymouth: Unser nächstes Reiseziel war dann New Plymouth an der Westküste. Dort steht abgeschieden von jeglichem Gebirge der Mt. Taranaki - eigentlich die perfekte Kulisse für den "Einsamen Berg" aus dem Kleinen Hobbit. Der Maori-Legende nach stellen die Vulkane im Zentrum der Nordinsel (zu denen auch mal der Taranaki gehört haben soll) Menschen dar, die um eine Frau gekämpft haben. Ein Mensch/Vulkan hat den Kampf gewonnen und steht nun mit seiner Geliebten im Tongariro National Park während die anderen weggezogen sind. Den Taranaki hats anscheinend an die Westküste gezogen. Kann ich nich nachvollziehen, wo es da doch so kalt und stürmisch is...
Naja soviel zur Geschichte! Jedenfalls wollten wir da hochsteigen. Als wir in New Plymouth angekommen sind war auch perfektes Wetter: Sonne und klarer Himmel. Nur leider musste es dann die nächsten zwei Tage regnen und unser Ausflug ist buchstäblich ins Wasser gefallen. So konnten wir den Berg leider nur von Weitem sehen. Naja muss ich wohl irgendwann nochmal da hin!
Statt auf den Vulkan sind wir dann auf einen "kleinen" Felsen gestiegen, der dort am Hafen stand. Ich als perfekt ausgestatteter Backpacker bin natürlich in meinen Stofflatschen dahingegangen - in Erwartng eines einfachen Spaziergangs. Pustekuchen! Auf halber Höhe des Felsens wurden die fußgängerfreundlichen Treppen leider durch eine steile Kletterwand ersetzt! Und natürlich fängts dann auch noch zu regnen und zu winden an. Eine Vernunftskanone wie ich eine bin, wagt aber natürlich trotzdem den Aufstieg. Der war auch nich so schlimm...gruseliger war da der Abstieg. Aber wie ihr lesen könnt leb ich noch - und die Puma-Stoffschuhe leben auch noch. Da soll nochmal jemand sagen, man würde nur für die Marke zahlen.





lustiges Punker-Hühnchen



















The Beehive (der Bienenkorb) - neuseeländisches Parlament

3. Wellington: Weiter gings nach Wellington, der ziemlich windigen Hauptstadt Neuseelands. Auch hier stand wieder dasselbe auf dem Programm wie in jeder anderen größeren Stadt des Landes: ins Museum und auf nen (Vulkan-)Hügel gehn. Haben wir beides gemacht. War beides schön. "Been there, done that!", wie der Neuseeländer zu sagen pflegt.
Außerdem haben wir uns hier mit ein paar Au-Pairs getroffen, von denen ich eine noch von der Spanien-/Südfrankreich-Jugendfreizeit 2008 kannte. Haben dann den Guy Fawkes Day mit ein bisschen Party machen verbacht. War cool :-)
Achja und in unserem Hostel-Zimmer war einer aus Marktheidenfeld...das liegt ja bei mir quasi um die Ecke. Die Welt is doch ziemlich klein :-D


angeblich der Nr. 1 Pub in Wellington - naja um halb 12 nachts hatten die Barkeeper immer noch nichts zu tun
Cuba Street - Fußgängerzone




4. Nelson: Mit der Fähre gings dann rüber auf die Südinsel, wo wir den Abel Tasman National Park als Ziel hatten. In Nelson haben wir uns dann erstmal in nem Hostel einquartiert, in dem es jeden Abend um 8 Uhr Hot Brownie mit Eis gab. Toller Service :-)
In Nelson, der größten Stadt beim Nationalpark, sind wir dann erstmal - was auch sonst - auf nen Hügel raufgestiegen auf dem der geographische Mittelpunkt Neuseelands liegt. Wie immer war hier aber hauptsächlich der Ausblick das Sehenswerte!
Ja und dann gings am Freitag auch schon los in den Abel Tasman Park. Ich als Freund des Campens war besonders von den hauchdünnen Isomatten, dem kaum isolierten Schlafsack, den mangelnden Duschen, den penetranten Sandfliegen und dem 10kg-Rucksack, der mich die drei Tage begleitet hat, begeistert. :-D
Aber abgesehen davon wars ziemlich schön. Die Strände sind traumhaft und ansonsten is die Landschaft auch abwechslungsreicher als anderswo.
Und wie ich bei unserer Rückkehr ins Hostel erfuhr, war am Samstag das Hobbit-Filmteam in Nelson. -.- Es soll wohl nicht sein, dass ich denen übern Weg lauf!


































 Naja und das Fazit: jetzt hab' ich ne Erkältung! Bis bald :-)

Mittwoch, 26. Oktober 2011

The Spirit of Napier

Ich bin verliebt!!! Also gut ich hab ja noch nich ganz so viel von Neuseeland gesehen, aber Napier gehört definitiv jetzt schon zu den schönsten Orten hier. Die Stadt wurde nach einem Erdbeben größtenteils im Art-Deco-Stil der 30er Jahre wieder aufgebaut und sieht ziemlich cool aus. Der Pazifik liegt hier direkt vor der Haustür und is viel ruhiger als die Tasman-See an der Westküste. Hier wars dadurch wettertechnisch gesehen viel schöner als auf der anderen Seite der Insel.

Abgesehen davon konnten wir hier auch viel mehr machen als in Raglan. Waren hier mal im National Aquarium und haben uns Fische angeguckt. Außerdem gabs hier auch den Nationalvogel, den Kiwi, zu sehen. Fotografieren durfte man ihn aber nich.

Dann bin ich noch viel durch die Stadt gelaufen und einmal auch auf so eine Klippe hier an der Küste. Schöner Ausblick :)
Am Dienstag waren haben wir uns dann zu 5. ein Auto gemietet und sind knapp 200km in den Norden auf die Mahia Peninsula gefahren, um dort Wale zu beobachten. Dumm nur, dass der Aussichtspunkt Privatgelände war und wir umkehren mussten. Naja, wir haben uns dann irgendwo an den Strand gelegt und in den Wellen gespielt...man darf ja noch ein bisschen Kind sein :-D

Ansonsten hab ich hier noch ein paar neue Freunde kennengelernt. Deutsche natürlich...was anderes trifft man hier auch eher selten!

Heute gehts dann wieder mal zurück nach Auckland. Morgen früh kommt ja der Tobi. Naja dann werden wir uns da noch ein bisschen aufhalten und mal schauen wos danach hingeht.

Bluff Hill


Stables Lodge - unsere Unterkunft

Infinity




Spirit of Napier

Marine Parade

Centennial Gardens

Bluff Hill Lookout





Clive Square Park




Ahuriri - Vorort von Napier





Obligatorischer grüner Hügel



Da bin ich Auto gefahren ;)

Mahia Peninsula



Wellen!!!